KI leistet wichtigen Beitrag zur Cybersicherheit

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Cybersicherheitssysteme auf Basis von Künstlicher Intelligenz (KI) werden künftig dabei helfen, intelligente Angriffe zu entdecken und Schäden zu vermeiden. Zu diesem Ergebnis kommt ein Papier des Eco-Vorstands Prof. Dr. Norbert Pohlmann.

Die Angriffs- und Bedrohungsszenarien im IT-Umfeld unterliegen einem stetigen Wandel. Dementsprechend hoch sind die Anforderungen an den Bereich Cybersecurity. „Der Schaden im Bereich IT-/Cybersicherheit ist mit 55 Milliarden Euro im Jahr in Deutschland jetzt schon zu groß, wächst aber kontinuierlich weiter. Wir müssen uns auf die hohen Schäden und die neue Wirklichkeit von Cyberwar professionell einstellen und deutlich mehr und wirkungsvollere Cybersicherheitslösungen einsetzen. Künstliche Intelligenz kann dazu einen wichtigen Beitrag leisten“, erklärte der Vorstand des Eco – Verband der Internetwirtschaft e. V. Prof. Dr. Norbert Pohlmann im Dezember im Gespräch mit Bundesinnenminister Horst Seehofer anlässlich des Digitalgipfels in Nürnberg.

KI hilft bei der Verteidigung

KI-unterstützte Systeme können demnach die Erkennungsrate deutlich erhöhen, wie Prof. Dr. Pohlmann in einem zusätzlich veröffentlichen und als Diskussionsgrundlage vorgesehenen Papier erklärt. Mögliche Anwendungsszenarien sieht der Experte beispielsweise beim Betrugsschutz im Online-Banking, bei der Malware-Erkennung, bei Authentifizierungsverfahren und IT-Forensik sowie bei der Spam-Erkennung. Als größte Herausforderung wird die Entwicklung von KI-Anwendungen genannt, die Nutzer in ihrer informationellen Selbstbestimmung nicht einschränken. Prof. Dr. Pohlmann fordert daher, hohe ethische und datenschutzkonforme Standards bei der Entwicklung von Applikationen und Algorithmen zu berücksichtigen.

Frühzeitiges Lagebild erhalten

Laut dem Papier wird es künftig immer wichtiger, frühzeitig ein genaues Lagebild über die aktuelle Bedrohungs- und Angriffssituation zu erhalten. Der Eco-Vorstand empfiehlt dazu einen organisierten und kontinuierlichen Austausch zwischen staatlichen und privaten Stellen sowie Organisationen und Unternehmen. „Nur wenn alle Akteure ihre Informationen miteinander teilen und ihre Kräfte bündeln, kann ein aussagekräftiges und umfangreiches Lagebild über den jeweiligen aktuellen und vergangenen IT-Zustand generiert werden. Mit diesem Wissen ist es Wirtschaft, Unternehmen und staatlichen Stellen möglich, ihre aktuelle Gefährdungslage anhand von IT-Sicherheitslagebildern besser einzuschätzen und präventive IT-Sicherheitsmaßnahmen einzuleiten“, verdeutlicht Prof. Dr. Pohlmann. Quelle: www.security-insider.de]]>

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